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Neuer Lidl Turm-Wäscheständer: 16 Meter Trockenlänge für 19,99 Euro, bis 12 Kilo

Frau hängt frisch gewaschene Kleider auf Wäschetrockner in hellem Wohnzimmer mit Balkon.

In vielen Stadtwohnungen wird das Wäschetrocknen rasch zur Geduldsprobe: Es fehlt an Stellfläche, feuchte Tücher liegen überall herum, und ein sperriger Wäscheständer besetzt gefühlt gleich das halbe Zimmer. Ein neues Modell aus dem aktuellen Lidl-Sortiment setzt genau dort an – mit einer Form, die eher wie ein schmales Regal wirkt als wie ein klassischer Klappständer.

Vertikaler Wäscheständer nutzt die Höhe statt die Fläche

Beim neuen Turm-Wäscheständer von Lidl steht ein senkrechter Aufbau im Mittelpunkt. Statt den Boden grossflächig zu belegen, wächst er nach oben – praktisch in Studios, kleinen Badezimmern oder engen Korridoren.

Mit rund 74 cm Breite, 59,5 cm Tiefe und etwa 155 cm Höhe findet der Turmständer auch in schmalen Ecken Platz – und bringt dennoch viel Raum für Wäsche mit.

Insgesamt stehen ungefähr 16 Meter Trockenlänge zur Verfügung. Das reicht in etwa für eine gut gefüllte Maschine mit Alltagskleidung, Handtüchern und Unterwäsche. Die Trockenflächen verteilen sich auf drei Ebenen, die sich seitlich jeweils hoch- oder herunterklappen lassen. So entscheidet man je nach Situation, wie viel Fläche benötigt wird – und wie kompakt der Ständer stehen soll.

Bei einer kleinen Ladung oder knappem Platz bleiben einfach einzelne Flügel eingeklappt. Sollen hingegen Bettwäsche, Sportkleider und Handtücher gleichzeitig trocknen, lässt sich die gesamte Höhe ausnutzen. Durch die vertikale Anordnung hängt die Wäsche in mehreren Etagen über- und nebeneinander, während die Bodenfläche weitgehend frei bleibt.

Preis unter 20 Euro, Tragkraft bis 12 Kilo

Für das Modell verlangt Lidl 19,99 Euro. Damit bewegt sich der Turmständer preislich dort, wo viele einfache Standard-Wäscheständer liegen – bietet aber deutlich mehr Trockenstrecke bei kleiner Stellfläche.

Laut Herstellerangaben hält der Ständer bis zu 12 Kilogramm Wäsche aus – also auch schwere Jeans, Duvetbezüge oder dicke Pullover.

Das Gestell besteht überwiegend aus Stahl. Dadurch wirkt die Konstruktion spürbar stabiler als viele ultraleichte Drahtmodelle, die beim Beladen gern zu wackeln beginnen. Gerade wenn Handtücher oder Jeans auf einer Seite hängen, geraten günstige Ständer schnell in Schieflage.

Auch die Trockenstreben sind etwas kräftiger ausgeführt als bei typischen Billigvarianten. Das sorgt dafür, dass Textilien nicht auf hauchdünnen Drähten liegen – Druckstellen werden eher reduziert, und die Luft kann besser zirkulieren. Im Alltag kann das die Trocknungsdauer verkürzen, besonders in Wohnungen ohne elektrischen Trockner.

Ein weiteres Detail sitzt oben am Rahmen: Dort sind Aufhängungen montiert, an denen bis zu zwölf Kleiderbügel eingehängt werden können. Hemden, Blusen oder Anzüge trocknen damit direkt am Bügel, was Knitterfalten vermindert und das spätere Bügeln erleichtert.

Flexibel im Alltag mit dem Lidl Turm-Wäscheständer: halb aufklappbar und mobil auf Rollen

Nicht nur Tragkraft und Fläche sollen stimmen – der Ständer ist auch auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Auffällig ist dabei: Der Turm lässt sich auch nur auf einer Seite öffnen. So kann er mit der geschlossenen Seite flach an der Wand oder vor einem Schrank stehen, statt mitten im Raum zu landen.

Gerade in schmalen Badezimmern, Mini-Fluren oder kleinen Küchen kann dieser „Halbmodus“ entscheidend sein, damit man noch bequem vorbeikommt. Für Singles oder Paare mit kleinen Waschladungen genügt häufig bereits eine Seite der Trockenebenen.

Vier Rollen am Fuss ermöglichen es, den Wäscheständer auch beladen zu verschieben – ohne mühsames Tragen.

Wer keinen fixen Trockenplatz hat, rollt das Gestell einfach dorthin, wo es gerade passt: am Morgen ins Schlafzimmer, später vor ein geöffnetes Fenster oder näher an einen Heizkörper. Selbst wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt, lässt sich der Ständer so rasch ins Schlafzimmer oder in die Abstellkammer schieben.

Für wen sich der Turmständer besonders lohnt

Je nach Wohnsituation sind die Anforderungen an einen Wäscheständer unterschiedlich. Seine Stärken spielt der Lidl-Turm vor allem in diesen Szenarien aus:

  • Kleine Stadtwohnungen: Wer kaum Stellfläche hat, gewinnt dank der vertikalen Bauweise spürbar Platz zurück.
  • Familien ohne Trockner: Mehrere Waschladungen nacheinander lassen sich mit 16 Metern Trockenlänge besser einteilen.
  • WGs: Dank Rollen kann der Ständer zwischen Zimmern hin- und hergeschoben werden, ohne jedes Mal neu aufzuhängen.
  • Übergangs- und Winterzeit: Wenn auf Balkon oder Terrasse nichts trocken wird, ersetzt der Turmständer das Draussen-Trocknen, ohne das Wohnzimmer komplett zuzustellen.
  • Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit: Weil der Ständer rollbar ist, muss ein voll beladenes Gestell nicht angehoben werden.

Tipps, wie Wäsche auf dem Turmständer schneller trocknet

Wer regelmässig drinnen trocknet, kennt die Kehrseite: Die Luftfeuchtigkeit steigt, die Textilien brauchen lange, und das Raumklima fühlt sich schnell klamm an. Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich das spürbar verbessern.

  • Abstand zwischen den Kleidungsstücken lassen: Nicht jede Strebe komplett „zupflastern“. Luft braucht Raum, um zu zirkulieren.
  • Luftzug nutzen: Fenster auf Kipp, eine Zwischentür offen lassen oder einen kleinen Ventilator auf niedriger Stufe ausrichten.
  • Schwere Teile oben, leichtere unten: Warme Luft steigt nach oben. Duvetbezüge oder dicke Handtücher profitieren davon.
  • Kleiderbügel sinnvoll einsetzen: Hemden, Blusen und Kleider trocknen auf Bügeln schneller, als wenn sie gefaltet über einer Stange liegen.
  • Regelmässig lüften: Stosslüften statt dauerhaft gekipptem Fenster senkt die Luftfeuchtigkeit wirksamer.

Wer in einem stark gedämmten Neubau wohnt, sollte beim Trocknen zudem das Schimmelrisiko im Blick behalten. Ein Turmständer bündelt viel feuchte Wäsche auf kleiner Fläche. Wenn die Luft kaum zirkuliert, kann sich Feuchtigkeit an kalten Aussenwänden niederschlagen. Kräftiges, regelmässiges Lüften und bei Bedarf ein kleiner Luftentfeuchter in engen Räumen senken dieses Risiko deutlich.

Alternative Lösungen und sinnvolle Kombinationen

Ein elektrischer Kondensationstrockner spart Zeit, braucht aber Energie. Darum wählen viele Haushalte einen Mittelweg: Alltagswäsche kommt auf den Ständer, während Handtücher oder Bettwäsche im Trockner landen. Mit einem Turmständer lässt sich dieser Mix strukturierter umsetzen, weil die Wäsche platzsparend im Raum steht.

Wer bereits einen klassischen Klappständer hat, muss nicht zwingend umstellen. In grösseren Haushalten kann der Turm auch als Ergänzung dienen: der bestehende Ständer für Balkon oder Terrasse, der neue Turm fürs Bad oder den Hauswirtschaftsraum. So bleibt man flexibel, wenn im Herbst plötzlich Sport- oder Arbeitskleidung in einem Schwung gewaschen werden muss.

Spannend ist der Turmständer zudem für Menschen, die bewusst weniger Kleidung kaufen und stärker auf Pflege achten. Lufttrocknen schont Fasern, Drucke und Gummi deutlich mehr als ein heisser Trockner. Besonders Funktionskleidung, Wolle oder empfindliche Stoffe profitieren von einem stabilen, gut durchlüfteten Wäscheständer. Zusammen mit Kleiderbügeln lassen sich solche Teile materialschonend aufhängen, ohne sie zu quetschen oder zu verziehen.

Damit richtet sich das Lidl-Modell an alle, die mit wenig Platz auskommen müssen, aber nicht ständig über einen Wäscheständer stolpern möchten. Der vergleichsweise tiefe Preis, die hohe Tragkraft und die Rollen machen den Turmständer zu einem unscheinbaren, im Alltag aber sehr präsenten Helfer – genau dort, wo nasse Wäsche sonst im Weg steht.

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