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Der klassische Tomaten-Fehler im Frühling

Person pflegt Tomatenpflanzen in Setzlingsschale auf Gartentisch mit Gieskanne und Tomatensamenpackung.

Viele Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner fiebern den ersten warmen Tagen entgegen, um ihre Tomaten endlich nach draussen zu stellen. Wer die zarten Jungpflanzen jedoch direkt von der Fensterbank in die pralle Sonne zügelt, riskiert schon nach wenigen Tagen verbrannte Blätter, schlaffe Stängel und einen komplett gebremsten Start in die Saison. Auf dem Kalender stimmt es vielleicht – im Garten läuft es dann oft trotzdem falsch.

Der klassische Tomaten-Fehler im Frühling

Jedes Jahr spielt sich ein ähnliches Bild ab: Im Wohnzimmer, im Wintergarten oder in einem leicht temperierten Gewächshaus entwickeln sich Tomaten-Sämlinge scheinbar hervorragend. Drinnen herrscht gleichmässige Wärme, es gibt keinen Wind, und das Licht ist zwar hell, aber eben gefiltert. So wirken die Pflanzen gesund, sattgrün und kräftig.

Warum Tomaten-Jungpflanzen nach drinnen so empfindlich bleiben

Genau dieser Eindruck kann täuschen. Die Blätter sehen zwar schön aus, sind aber ausgesprochen sensibel. Die oberste Schutzschicht ist sehr fein, der Wasserhaushalt lässt sich noch schlecht steuern, und die Wurzeln stecken eng in der Anzuchterde – mit kaum Reserven.

Worauf die Jungpflanzen draussen plötzlich treffen

Wer diese «verwöhnten» Jungpflanzen ohne Übergang ins Freie stellt, setzt sie von einem Moment auf den anderen neuen Bedingungen aus:

  • deutlich stärkerer UV-Strahlung

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