Der Volkswagen Golf GTI Roadster Vision Gran Turismo gilt als eines der furchtlosesten Kapitel in der 50-jährigen Geschichte des Golf GTI – selbst wenn man berücksichtigt, dass es auch den überdrehten W12-650 gab, den die Marke ebenfalls wieder hervorgeholt hat.
Vom Gran Turismo 6 ins echte Leben
Ursprünglich entstand das Modell 2014 für das Videospiel Gran Turismo 6. Doch es blieb nicht beim Digitalen: Aus der virtuellen Idee wurde ein einzigartiger, fahrfähiger Prototyp, der wirkt, als sei er direkt aus einer Parallelwelt auf die Strasse gerollt.
Radikal offen: ohne Dach und ohne Windschutzscheibe
Am Auto fehlt das Dach. Und auch eine Windschutzscheibe sucht man vergeblich. Dafür gab es mehr Zylinder – und deutlich mehr Muskeln.
Technik des Volkswagen Golf GTI Roadster Vision Gran Turismo
Unter der aggressiven, klar rennsportlich gezeichneten Karosserie arbeitete ein 3.0 VR6 biturbo mit 503 cv und 665 Nm. Die Kraft ging über ein Siebengang-DSG an alle vier Räder.
Das Ergebnis dieser Kombination: 0 auf 100 km/h in 3,6 s und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 300 km/h.
Optik wie ein Strassen-Le-Mans-Prototyp
Auch optisch folgt alles konsequent der Idee des offenen Konzepts ohne Windschutzscheibe und Dach: riesige Lufteinlässe, ein feststehender Heckflügel, ein markanter Diffusor sowie ein minimalistischer Innenraum mit zwei Bildschirmen und Bedienelementen, die vom Wettbewerb inspiriert sind. Unterm Strich ein Golf GTI, der sich in eine Art Le-Mans-Prototyp für die Strasse verwandelt.
Serienproduktion? Nie vorgesehen
Eine Produktion stand nie auf dem Plan. Trotzdem konnten viele ihn im Gran Turismo virtuell fahren.
Und nun hat Volkswagen – ähnlich wie beim W12-650 – den Golf GTI Roadster erneut gezeigt, diesmal in einem neuen, dunkelgrünen Farbton.
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