Nach über einem Jahrzehnt im Einsatz macht sich der Mazda CX-3 bereit, das Zepter endlich weiterzugeben. An einem kürzlich durchgeführten Anlass in Thailand liess die japanische Marke durchblicken, dass der Nachfolger bereits unterwegs ist – und zeigte dabei sogar zwei Skizzen des neuen Modells.
Auch wenn bislang nur wenige Details offiziell bestätigt sind, deutet vieles darauf hin, dass das neue Fahrzeug CX-20 heissen wird und die Entwicklung bereits läuft. Zur Erinnerung: Der CX-3 wird in Europa seit 2021 nicht mehr verkauft.
Die veröffentlichten Zeichnungen verraten noch nicht allzu viel – sie sind weit davon entfernt, das Serienmodell abzubilden –, lassen aber die Übernahme der Kodo-Designsprache sowie einige typische Elemente erkennen.
Vorne fällt ein gross dimensionierter Kühlergrill auf, kombiniert mit schmaleren LED-Scheinwerfern. Am Heck sorgen runde Rückleuchten für eine klar wiedererkennbare Lichtsignatur.
In der Seitenansicht zeigt der CX-20 eine sportliche Haltung: Die Dachlinie ist stark geschwungen und erinnert an ein Coupé. Zusätzlich setzt Mazda offenbar auf ein Dach in Kontrastfarbe zur übrigen Karosserie. Innenraum-Bilder wurden bislang nicht gezeigt.
Mazda CX-20: Hybrid-Antriebe? Ja
Mazda hat rund 131 Millionen Euro in sein Werk in Thailand investiert, um dort eine neue Generation elektrifizierter kompakter SUV zu bauen. Entsprechend ist zu erwarten, dass der CX-20 mindestens mit einem mild-hybrid System ausgerüstet sein wird.
Bekannt ist zudem, dass Mazda an einem full hybrid Antrieb arbeitet. Aktuell wird dieser jedoch nur mit dem Nachfolger des CX-5 in Verbindung gebracht, der für 2027 angekündigt ist.
Wie beim CX-3 dürfte der Nachfolger serienmässig mit Frontantrieb kommen, wobei Varianten mit Allradantrieb nicht ausgeschlossen sind.
Wann kommt er auf den Markt?
Darauf gibt es noch keine eindeutige Antwort. Geplant ist, dass der Mazda CX-20 (Name weiterhin nicht definitiv bestätigt) innerhalb der nächsten 18 Monate vorgestellt werden könnte. Der Schwerpunkt dieses Modells liegt gemäss den bisherigen Informationen allerdings auf dem südostasiatischen Markt.
Ob er in Europa verkauft wird, ist derzeit nicht gesichert.
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