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S’neue Kia Sportage 2025 chunnt gli nach Europa. Was isch neu?

Grüner Kia Sportage 2025 SUV im Autohaus mit grossen Fenstern und moderner Einrichtung.

Schon mehrmals ist der überarbeitete Kia Sportage aufgetaucht. Vorgestellt wurde er Ende letzten Jahres zunächst ausschliesslich in der Ausführung für den südkoreanischen Markt, die mit einem um 85 mm längeren Aufbau auffällt.

Jetzt hat Kia die europäische Version des Sportage 2025 offiziell gezeigt. Zu den Händlern soll sie im dritten Quartal 2025 rollen.

Aktualisiertes Exterieur

Abgesehen von den Abmessungen unterscheiden sich die europäische und die südkoreanische Variante praktisch nicht. Damit übernimmt der neue Sportage Gestaltungsmerkmale der Designsprache „Vereinte Gegensätze“ sowie die Lichtsignatur „Star Map“, die erstmals beim vollelektrischen EV9 zu sehen war.

Vorne sticht vor allem der gross dimensionierte Kühlergrill ins Auge: Er erstreckt sich nahezu über die gesamte Fahrzeugbreite, und sein Muster ist je nach Ausstattungsniveau unterschiedlich.

Am Heck fallen die Änderungen dezenter aus. Die Rückleuchten behalten ihre bekannten Proportionen, sind nun jedoch von einem schwarzen Rahmen eingefasst und erhalten eine neue Lichtgrafik. Auch die Stossfänger wurden überarbeitet – wenn auch nur leicht.

Innenraum im Kia Sportage 2025 fast komplett neu

Die grössten Neuerungen finden sich im Cockpit. Der aufgefrischte Kia Sportage verfügt jetzt über zwei gebogene 12,3”-Displays – eines als Kombiinstrument, das zweite für das Infotainmentsystem – ergänzt durch ein 10” Head-up-Display (HUD).

Direkt vor dem Fahrer wurde zudem das Lenkrad neu gestaltet, und die Luftauslässe sind nun teilweise verdeckt integriert.

Positiv: Kia ist nicht dem Trend gefolgt, sämtliche physischen Tasten zu streichen. Stattdessen bleibt das Multimode-Touchpanel erhalten, mit dem sich zwischen Multimedia- und Klimabedienung umschalten lässt, ohne auf echte Tasten verzichten zu müssen.

Leistungsstärkere Hybride

Unter der Motorhaube setzt der Sportage weiterhin auf Verbrennerantriebe – Benzin und Diesel – mit unterschiedlichen Elektrifizierungsstufen: mild-hybrid, Hybrid sowie Hybrid plug-in.

Der Diesel (1.6 CRDi 48V, 136 PS) bleibt im Angebot, stets mit Frontantrieb, und lässt sich entweder mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder mit einer Automatik (Doppelkupplung) mit sieben Gängen kombinieren. Auf der Benzinseite arbeitet weiterhin der 1.6 T-GDI, wahlweise mit 150 PS oder 180 PS, jeweils mit Handschaltung oder Automatik sowie mit Front- oder Allradantrieb.

Die deutlichsten Änderungen betreffen offenbar die Hybridversionen, die an Leistung zulegen. Beim HEV (full hybrid) beträgt die maximale Systemleistung (1.6 T-GDI plus Elektromotor) nun 239 PS – das sind 24 PS mehr als zuvor.

Beim Sportage PHEV (Hybrid plug-in) fällt der Zuwachs noch grösser aus: plus 36 PS auf insgesamt 288 PS Systemleistung. Offen bleibt lediglich, wie sich die Reichweite im rein elektrischen Fahrbetrieb entwickelt hat.

Beide Hybridvarianten sind mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe gekoppelt und können mit Front- oder Allradantrieb ausgestattet sein. Beim PHEV ist der Frontantrieb dabei eine Premiere.

Wann kommt der Kia Sportage?

Aktuell ist lediglich bekannt, dass der neue Kia Sportage im dritten Quartal dieses Jahres bei den europäischen Händlern eintreffen soll. Ein offizieller Termin für Portugal liegt noch nicht vor; entsprechend dürften auch die Preise erst zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.

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