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Lidl Switch & Clean: modulares Besen- und Wischsystem für 7,99 Euro

Person fegt mit Besen den Boden im hellen Wohnzimmer mit Sofa und Fernseher.

Discounter verkaufen schon lange nicht mehr nur Lebensmittel, sondern ebenso nützliche Haushaltshelfer zu kleinen Preisen. Aktuell sorgt Lidl mit einem neuen Putz-Set für Aufmerksamkeit: ein modulares Besen- und Wischsystem, das den Hausputz spürbar einfacher machen soll – und preislich so tief liegt, dass viele Akku-Sauger daneben ziemlich alt aussehen.

Lidl Switch & Clean: Was das neue Putz-Kit beinhaltet

Im Zentrum steht das Set „Switch & Clean“, das Lidl derzeit für 7,99 Euro anbietet. Statt Robotik oder anderer Hightech steckt dahinter ein clever aufgebautes, variables System, das mehrere Reinigungsjobs mit nur einem Stiel abdeckt.

Zum Lieferumfang gehören vier Komponenten:

  • ein teleskopierbarer Stiel aus Stahl
  • ein Besen-Aufsatz
  • ein Halter für den Wischbezug
  • ein waschbarer Bezug fürs feuchte Wischen

Der entscheidende Vorteil: Anstatt für jede Aufgabe ein eigenes Gerät im Schrank zu lagern, genügt ein Stiel, auf den man die Aufsätze rasch wechseln kann. So kann man nach dem Fegen direkt mit dem Wischen weitermachen, ohne zuerst verschiedene Geräte hervorkramen zu müssen.

Der Teleskopstiel lässt sich stufenlos auf bis zu 1,30 Meter Länge ausziehen und per Schnellverschluss mit unterschiedlichen Aufsätzen kombinieren.

Weil der Stiel aus Stahl gefertigt ist, wirkt er robuster als viele sehr dünne Alu-Varianten. Gleichzeitig bleibt das Ganze leicht genug, damit auch längere Putzrunden möglich sind, ohne dass die Arme schnell müde werden.

Weshalb Lidl vom „intelligenten Besen“ spricht

Elektronik ist hier keine verbaut. Mit „intelligent“ ist vielmehr ein durchdachtes System gemeint: Einige Details sind darauf ausgelegt, Handgriffe zu reduzieren und schneller ans Ziel zu kommen.

Dichte Borsten für Staub bis in jede Ecke

Der Besenaufsatz hat dichte, eher feine Borsten. Damit sollen sich Staub, Krümel und Haare auch in Ecken sowie entlang von Fussleisten gut aufnehmen lassen. Gerade mit Kindern oder Haustieren ist das praktisch, weil für kleine Missgeschicke nicht jedes Mal der Staubsauger starten muss.

Seitlich sitzen Schutzstreifen, die beim Kehren helfen, Kratzer an Möbeln, Wänden oder Tischbeinen zu vermeiden. Wer schon einmal mit einem günstigen Hartplastikbesen an eine weisse Wand gekommen ist, kennt die unschönen Spuren, die dabei schnell entstehen.

Wischaufsatz mit Gelenk für schwer zugängliche Stellen

Der Wischaufsatz ist mit einem Drehgelenk ausgestattet, das sich beim Putzen flexibel mitbewegt. Dadurch kommt man leichter unter Sofas, Betten und niedrige Schränke, ohne sich ständig zu verrenken.

Der Mikrofaserbezug wird über einen Fusshebel am Halter befestigt und lässt sich damit auch wieder lösen. So spart man sich das Bücken und das Hantieren mit Druckknöpfen oder Klett.

Der Bezug ist maschinenwaschbar bis 60 Grad, lässt sich also hygienisch reinigen und mehrfach verwenden, statt ständig Einwegtücher nachkaufen zu müssen.

Für welche Böden sich das Lidl-Set eignet

Lidl positioniert das Switch-&-Clean-System als Allrounder für praktisch alle üblichen Haushaltsböden. Konkret bedeutet das:

  • glatte Hartböden wie Laminat, Vinyl, PVC oder Designböden
  • Fliesen in Bad, Küche oder Flur
  • versiegeltes Parkett (hier am besten nur leicht feucht wischen)

Im Alltag ist der Besenaufsatz vor allem fürs schnelle, trockene Durchkehren gedacht. Der Wischaufsatz mit Bezug kommt dann zum Einsatz, wenn Flecken entfernt werden sollen oder der Boden eine gründlichere Reinigung verträgt.

Da alle Teile nur wenige Hundert Gramm auf die Waage bringen, lässt sich das Set angenehm führen – auch für Personen mit Rücken- oder Schulterbeschwerden. Wer nach dem Frühjahrsputz sonst regelmässig Schmerzen hat, wird den Gewichtsvorteil vermutlich deutlich spüren.

Wie viel Platz das System im Alltag braucht

Viele Reinigungsgeräte scheitern weniger an der Leistung als am fehlenden Stauraum. Beim Switch-&-Clean-Set wirkt das deutlich entspannter: Stiel und Aufsätze lassen sich gut in einer kleinen Abstellkammer, hinter einer Tür oder neben der Waschmaschine verstauen.

Merkmal Angabe
Länge Stiel stufenlos bis ca. 1,30 m einstellbar
Preis 7,99 Euro (Aktionsangebot bei Lidl)
Einsatzgebiete Hartböden, Fliesen, versiegeltes Holz
Reinigung Bezug maschinenwaschbar bis 60 °C

Der kompakte Ansatz passt zum Trend, weniger Einzelgeräte zu besitzen, diese dafür aber flexibler einzusetzen. Laut Herstellerangaben lassen sich – falls man bereits weitere Teile der Switch-&-Clean-Reihe hat – zusätzliche Aufsätze mit demselben Stiel kombinieren.

Für wen sich der „clevere Besen“ besonders lohnt

Interessant ist das Lidl-Set vor allem für Menschen, die:

  • in kleineren Wohnungen leben und wenig Stauraum haben
  • günstig in ein modulares Reinigungssystem einsteigen wollen
  • nicht dauernd zwischen mehreren Geräten wechseln möchten
  • auch ohne Akku- oder Robotersauger möglichst wenig Zeit fürs Putzen aufwenden wollen

Wer bereits ein teures Wischsystem mit Sprühfunktion nutzt, wird das Set vermutlich eher als Ergänzung betrachten – etwa für Balkon, Keller oder die Ferienwohnung. In Haushalten, wo bisher nur ein alter Strassenbesen und ein Lappen im Einsatz sind, kann dieses Angebot den Alltag jedoch klar vereinfachen.

Wie „smarte“ Putz-Helfer den Alltag wirklich vereinfachen

Im Haushalt wird „intelligent“ mittlerweile sehr grosszügig verwendet: von Saugrobotern mit Laser-Navigation bis zu Eimern mit automatischer Auswringfunktion ist vieles dabei. Am Ende zählt, ob ein Produkt tatsächlich Zeit spart – oder nur zusätzlich im Schrank steht.

Beim Lidl-Set entsteht der Nutzen vor allem durch:

  • weniger Wechsel zwischen unterschiedlichen Geräten
  • den Teleskopstiel, der Rücken und Gelenke entlastet
  • den waschbaren Bezug als Alternative zu Einweg-Produkten
  • die Kombination aus Fegen und Wischen innerhalb eines Systems

In vielen Haushalten läuft es sonst so: erst kurz mit dem Besen grob vorreinigen, dann Lappen und Eimer holen und danach alles wieder versorgen. Ein variables System bündelt diese Schritte und reduziert Wege. Das wirkt zunächst unspektakulär, kann im Alltag aber Minuten sparen – und schont nebenbei die Nerven.

Tipps, um das Maximum aus dem Lidl-Set herauszuholen

Wer das Set effizient nutzen will, kann sich an ein paar einfache Praxispunkte halten:

  • Immer trocken vorarbeiten: Zuerst mit dem Besenaufsatz Krümel und Haare aufnehmen, danach feucht wischen. So wird weniger Schmutz verschmiert.
  • Stiellänge passend einstellen: Für grosse Personen lohnt es sich, den Stiel wirklich bis nahe 1,30 Meter auszuziehen – das entlastet den Rücken.
  • Bezug regelmässig waschen: Wartet man zu lange, verteilt man Schmutz eher, als dass man ihn entfernt. Ein Waschgang bei 60 Grad reinigt gründlich.
  • Reinigungsmittel sparsam dosieren: Mikrofaser braucht weniger Chemie; oft reicht lauwarmes Wasser mit wenig Reiniger.

Gerade bei Allergikerinnen und Allergikern kann ein häufig gewaschener Bezug sinnvoller sein als Wegwerftücher, die nur oberflächlich reinigen und zusätzlich Abfall verursachen.

Wo die Grenzen des „intelligenten“ Besens liegen

Trotz der Vorteile ersetzt das Lidl-System nicht jedes Reinigungsgerät. Tiefer Teppichschmutz, grober Dreck im Keller oder auch Autoinnenräume bleiben eher Fälle für Staubsauger, Handgeräte oder klassische Strassenbesen.

Wer zudem grosse Flächen mit stark haftenden Verschmutzungen reinigen muss – zum Beispiel nach einer Baustelle oder in einer Werkstatt – merkt schnell, dass ein leichter Wischaufsatz hier limitiert ist. Für den normalen Wohnungs- und Hausalltag reicht die Leistung in vielen Situationen jedoch völlig aus.

Ein weiterer Aspekt: Bei Aktionsware wie diesem Set entscheidet die Verfügbarkeit in den Filialen. Wer es möchte, sollte nicht zu lange zuwarten, weil solche Angebote häufig rasch ausverkauft sind.

Unterm Strich zeigt das Lidl-Set, dass sich mit einfachen, mechanischen Lösungen spürbar mehr Komfort herausholen lässt. Kein Roboter, keine App – dafür ein System, das Routinearbeiten ordnet und beschleunigt. Für viele Haushalte dürfte genau das letztlich wichtiger sein als der nächste vernetzte Hightech-Sauger.


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