Teures Heimkino-Feeling und Gaming der neuesten Generation im Wohnzimmer sind meist mit einem happigen Preisschild verbunden. Eine Winteraktion verschiebt die Rechnung nun ausgerechnet bei einem der OLED-Evo-Flaggschiffe von LG: Damit wird ein grosser 65-Zoll-Bildschirm für deutlich mehr Haushalte zu einem realistischen Upgrade.
LGs 65-Zoll OLED Evo G5: Premium-Bild, jetzt zum Mittelklasse-Preis
Der LG OLED Evo OLED65G5 ist ein 65-Zoll-(164-cm-)4K-OLED-TV, der 2025 auf den Markt kam und an der Spitze von LGs Consumer-Portfolio positioniert ist. Verbaut ist das neueste Evo-Panel von LG, das auf selbstleuchtenden Pixeln basiert: Jeder Bildpunkt kann einzeln an- und ausgeschaltet werden, was echtes Schwarz und eine sehr hohe Kontrastwirkung ermöglicht.
Normalerweise fällt ein Gerät dieser Klasse eher in die Kategorie «Wunschliste» als «Spontankauf». Die unverbindliche Preisempfehlung liegt in Frankreich bei rund €2,499 – klar im Premium-Segment.
"Die aktuelle Winteraktion senkt den LG OLED65G5 auf €1,529, mit 39% Rabatt plus einem €100-Geschenkgutschein und zusätzlichen Boni pro €100 Einkaufswert via Promo-Code."
So wird aus einem Flaggschiff-Display für Heimkino und Gaming eine besser planbare Langzeitanschaffung – besonders für alle, die eine Konsolen- oder PC-Gaming-Ecke um einen einzigen grossen Wohnzimmer-Screen herum aufbauen möchten.
Wichtige Daten: was Sie fürs Geld tatsächlich erhalten
Auf dem Datenblatt wirkt der OLED65G5 wie eine kurze Checkliste dessen, was man heute von einem TV für Filme und Gaming erwartet.
- Bildschirmdiagonale: 65 Zoll (164 cm)
- Panel-Technologie: OLED Evo, zertifiziert als «Perfektes Schwarz»
- Auflösung: 4K Ultra HD (3840 x 2160)
- Bildwiederholrate: 165 Hz VRR (natives 120-Hz-Panel, erweitert via Variable Refresh Rate)
- HDMI: 4 x HDMI 2.1 für Next-Gen-Konsolen und Gaming-PCs
- Smart-Plattform: webOS 25
- Audio: Unterstützung für Dolby Atmos und Dolby Digital
- Drahtlos: Wi‑Fi 6, Bluetooth 5.3, Apple AirPlay 2
- Montage: Tischfuss inklusive + Kompatibilität mit VESA 300 × 300 mm
- Reparierbarkeits-/Haltbarkeitsindex: 8.2/10, Ersatzteile verfügbar für 8 Jahre
Das französische Testlabor «Labo Fnac» vergibt für das Panel eine technische Bewertung von 5/5 – ein Pluspunkt für alle, die beim ersten Umstieg auf ein grosses OLED-Display auf Nummer sicher gehen möchten.
Bildqualität: OLED Evo und Prozessor übernehmen die Hauptarbeit
Das zentrale OLED-Merkmal ist die Fähigkeit, Pixel komplett abzuschalten. Dadurch entstehen wirklich tiefschwarze Bildbereiche ohne Aufhellen, kombiniert mit einem nahezu unendlichen Kontrast. Das Evo-Branding baut darauf auf, indem es die Helligkeit gegenüber älteren OLED-Generationen steigert – HDR-Inhalte wirken so auch in helleren Räumen deutlich knackiger.
Mit 4K Ultra HD sehen native 4K-Filme, Sportübertragungen und Games besonders sauber aus, gerade auf 65 Zoll. Bei einem typischen Sofa-Abstand von etwa 2.5 bis 3 Metern bleibt das Bild scharf und detailreich. Weil bei dieser Grösse auch hochskalierte HD-Streams ins Gewicht fallen, setzt LG beim Processing auf mehr Schärfe, ohne dabei unnatürliche Artefakte zu provozieren.
"Der TV unterstützt HDR-Formate und nutzt seine selbstleuchtenden Pixel, um tiefes Schwarz und präzise Farbverläufe für moderne Filme und Serien zu erzeugen."
Bei den Energieetiketten wird das Gerät für SDR-Inhalte in Klasse E eingeordnet (85 kWh pro 1,000 Stunden) und für HDR in Klasse G (222 kWh pro 1,000 Stunden). Das sind nicht die niedrigsten Werte in dieser Kategorie, passen aber zu einem grossen OLED, das auf hohe Spitzenhelligkeit und Wirkung statt auf minimale Leistungsaufnahme ausgelegt ist.
HDR und Kino-Performance
HDR-Unterstützung ist für aktuelle Streaming-Dienste und UHD-Blu-ray-Discs zentral. Mit HDR lassen sich helle Spitzlichter – etwa Reflexionen oder Explosionen – zusammen mit feinen Details in dunklen Bildpartien darstellen, ohne dass eines davon «absäuft». Hier spielt die Lichtsteuerung auf Pixelebene ihre Stärke aus, da sie nicht auf lokal gedimmte Zonen angewiesen ist, die zu Halo-Effekten neigen können.
Dass Dolby Atmos und Dolby Digital unterstützt werden, bedeutet: Der Fernseher kann moderne Tonspuren dekodieren und sie entweder an eine Soundanlage weitergeben oder über die integrierten Lautsprecher eine Form von Raumwirkung verarbeiten. In Kombination mit einer Soundbar oder einem AV-Receiver rückt das Ganze näher an ein kompaktes Heimkino heran.
Gaming auf dem LG OLED65G5: gemacht für PS5, Xbox Series X und PC
Der OLED65G5 richtet sich sehr eindeutig an Gamerinnen und Gamer. Dank der vier HDMI-2.1-Anschlüsse lassen sich PlayStation 5, Xbox Series X, ein Gaming-PC und beispielsweise zusätzlich eine Streaming-Box gleichzeitig anschliessen – ohne dabei auf Next-Gen-Funktionen verzichten zu müssen.
Das native 120-Hz-Panel, optimiert auf 165 Hz mit VRR, sorgt für flüssigere Bewegungen und weniger Bildreissen. Die Variable Refresh Rate gleicht die Bildwiederholrate an die Bildausgabe von Konsole oder PC an – besonders hilfreich bei actionreichen Spielen, in denen die Framerate schwanken kann.
"Mit 4× HDMI 2.1, Unterstützung für 4K bei hohen Bildwiederholraten und VRR fungiert der OLED65G5 als ernstzunehmender Gaming-Monitor – nur eben im Wohnzimmerformat."
In den Gaming-Modi ist die Eingabeverzögerung konstruktionsbedingt niedrig, wodurch sich Steuerungen direkter anfühlen. Zusammen mit dem perfekten Schwarz von OLED profitieren dunkle Multiplayer-Maps und Horrorspiele zusätzlich, weil keine Hintergrundbeleuchtung Schattenbereiche aufhellt.
Weshalb Schwarzwerte in kompetitiven Games zählen
In Shootern oder Stealth-Games kann es matchentscheidend sein, ob man in dunklen Ecken noch etwas erkennt. Bei LCD-Geräten mit aggressivem Local Dimming gehen Schatten-Details manchmal verloren, um Blooming zu kaschieren. Bei diesem LG OLED steuert dagegen jeder Pixel seine Helligkeit selbst – ein kleines, helles HUD-Element in der Ecke zwingt also nicht die gesamte Umgebung zum Aufleuchten.
Wer neben Games auch Filme schaut, profitiert vom gleichen Verhalten: Späte Filmabende wirken stimmiger, weil schwarze Balken und dunkle Szenen in einem abgedunkelten Raum tatsächlich schwarz bleiben.
Smart-TV und vernetzte Funktionen für den Alltag
Für die Smart-Funktionen setzt LG beim OLED65G5 auf webOS 25. Die Oberfläche ist kachelbasiert und bündelt Streaming-Apps, Eingänge und Einstellungen, mit schnellem Zugriff auf Dienste wie Netflix, Prime Video und Disney+. Eine Sprachsteuerung über den Google Assistant ist integriert, sodass sich Inhalte suchen, die Lautstärke anpassen oder kompatible Smart-Home-Geräte freihändig bedienen lassen.
Zusätzlich zu den vier HDMI-2.1-Eingängen gibt es drei USB-2.0-Ports für externe Speichermedien. Damit eignet sich der TV als Schaltzentrale für Konsolen, Blu-ray-Player, externe Laufwerke und Soundsysteme, ohne dass ständig Kabel umgesteckt werden müssen.
| Anwendungsfall | Passendes Merkmal |
|---|---|
| 4K-Streaming | webOS 25, Wi‑Fi 6, HDR-Unterstützung |
| Next-Gen-Konsolen-Gaming | 4× HDMI 2.1, 120/165 Hz VRR |
| PC-Gaming | Niedriger Input Lag, 4K bei hohen Bildwiederholraten |
| Heimkino | OLED Evo Panel, Dolby Atmos, «Perfektes Schwarz» |
| Setup mit mehreren Geräten | USB-Ports, VESA-Montage, Bluetooth 5.3 |
Wie sich ein 65-Zoll OLED in unterschiedliche Wohnzimmer einfügt
65 Zoll wirken auf dem Papier schnell einschüchternd. In der Praxis passt diese Diagonale in erstaunlich viele Wohnsituationen. Bei einem üblichen Sitzabstand von etwa 2.5–3 Metern harmoniert 65 Zoll gut mit 4K, weil die Pixeldichte weiterhin ruhig, glatt und kinonah wirkt.
Gamer, die näher am Bildschirm sitzen – etwa auf dem Sofa oder einem Sitzsack –, geniessen das grössere Sichtfeld, besonders in Rennspielen und Ego-Perspektiven. Und dank VESA 300 × 300 lässt sich der TV an der Wand montieren, was gegenüber einem voluminösen TV-Möbel auch Bodenfläche sparen kann.
Trotzdem lohnt sich vor der Bestellung genaues Ausmessen: Breite des TV-Möbels und genügend Abstand rund um den Screen sollten passen. Wer von 43 oder 50 Zoll kommt, erlebt den Sprung auf 65 Zoll als deutlich – und für Filmabende oft als regelrecht transformierend.
Energieverbrauch, Lebensdauer und langfristige Kosten
Neben dem Kaufpreis stellen grosse OLED-TVs oft Fragen zu Lebensdauer und Stromkosten. Die angegebenen Verbrauchswerte liefern eine Orientierung, wobei der reale Verbrauch je nach Helligkeitseinstellungen und dem Anteil an HDR-Gaming oder HDR-Filmen schwankt.
Der Haltbarkeitswert von 8.2 von 10 sowie die Zusage, 8 Jahre lang Ersatzteile bereitzuhalten, sind besonders für alle relevant, die den Fernseher über eine ganze Konsolengeneration oder länger nutzen wollen. Das senkt das Risiko, dass das Gerät nach wenigen Jahren wegen eines nicht reparierbaren Defekts ersetzt werden muss.
Wer täglich mehrere Stunden schaut, kann es sich lohnen, die integrierten Eco- oder KI-Helligkeitsmodi auszuprobieren. Oft sinkt dadurch der Stromverbrauch etwas, ohne dass die wahrgenommene Bildqualität stark leidet – vor allem in dunkleren Räumen, wo maximale Spitzenhelligkeit nicht nötig ist.
Praktische Kaufszenarien für Film- und Gaming-Fans
Man kann sich etwa ein Paar vorstellen, das hauptsächlich Serien und Filme streamt und am Wochenende gelegentlich PS5 spielt. Der aktuelle 10-jährige LCD-Fernseher kämpft mit Blooming und enttäuschendem HDR. Der Wechsel auf den reduzierten OLED65G5 bringt kinotaugliche Schwarzwerte und echtes HDR – und die HDMI-2.1-Ports machen das Setup gleichzeitig fit für spätere Konsolen-Upgrades.
Ein anderes Beispiel ist eine WG, in der eine Person am PC spielt und eine andere gerne Sport schaut. Dann kann der TV zeitweise als grosser PC-Monitor für Spiele dienen, die vom «TV-Feeling» profitieren, und danach wieder auf 4K-Sportstreams mit sauberer Bewegungsdarstellung wechseln. Dank vier HDMI-2.1-Anschlüssen bleiben Gaming-PC und Konsolen dauerhaft eingesteckt.
Für Familien reduzieren die Smart-Funktionen und die breite App-Auswahl den Bedarf nach externen Streaming-Sticks. Kinder starten Zeichentrick und YouTube direkt über webOS, während Eltern ihre Serien und Filme auf dem Homescreen anheften.
Begriffe, die man kennen sollte: VRR, HDR und OLED-Einbrennen
Variable Refresh Rate (VRR) synchronisiert die Bildwiederholrate des TVs mit der Framerate, die Konsole oder PC liefern. Ohne VRR können Einbrüche bei der Framerate zu Ruckeln oder Tearing führen. Mit VRR bleibt die Bewegung auch dann ruhiger, wenn die Performance nicht konstant ist.
HDR (High Dynamic Range) vergrössert den Abstand zwischen den dunkelsten und den hellsten Bildbereichen. Ist es gut umgesetzt, wirken Himmel, Feuer, Neonlichter und Details in Schattenpartien realistischer. Ein leistungsfähiges OLED-Panel wie dieses kann diese Spannweite überzeugend darstellen.
Viele Interessierte sorgen sich weiterhin um OLED-Einbrennen, also darum, dass statische Elemente wie Spielstände oder Senderlogos über lange Zeit schwache Spuren hinterlassen können. Moderne OLEDs – inklusive LGs Evo-Panels – setzen auf verschiedene Schutzmechanismen wie Pixel-Shift, Logo-Dimmung und Screen-Refresh-Routinen. Vernünftige Gewohnheiten, etwa statische Inhalte nicht stundenlang pausiert stehen zu lassen, senken das Risiko zusätzlich.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!
Kommentar hinterlassen