In Portugal ist die Wahl eines Autos längst nicht nur eine Frage von Geschmack, Ausstattung, Leistung oder Preis. Für Unternehmen kommt immer auch eine steuerliche und strategische Dimension dazu.
Genau hier positioniert sich die neue Generation der Audi e-hybrid Modelle (PHEV). A5 Avant, A6 Avant und Q5 Sportback unterscheiden sich zwar klar im Charakter, folgen aber derselben Grundidee: rund 100 Kilometer elektrische WLTP-Reichweite zu ermöglichen – ohne auf die Performance und Alltagstauglichkeit zu verzichten, für die die Marke aus Deutschland steht.
Audi Portugal hat die gesamte e-hybrid Palette gezielt auf Flottenkunden sowie auf Privatpersonen ausgerichtet, die Elektrifizierung ohne Reichweitenstress suchen – dabei aber Wert auf kalkulierbare Kosten legen.
Mehr als 100 km elektrisch verändert alles
Herzstück ist eine Batterie mit 25,9 kWh (20,7 kWh nutzbar), die AC-Laden mit bis zu 11 kW unterstützt. Damit dauert eine Vollladung rund zweieinhalb Stunden. Audi nennt für die neuen e-hybrid Modelle bis zu 107 km elektrische Reichweite im A5 Avant, rund 101 km im A6 Avant und bis zu 100 km im Q5 Sportback.
Für viele Firmen – und ebenso für zahlreiche Private – bedeutet das im Alltag: Die meisten täglichen Wege lassen sich komplett elektrisch erledigen. Wohnung–Büro. Termine in der Stadt. Familienalltag unter der Woche. Und das, ohne auch nur einen Tropfen Kraftstoff zu verbrauchen.
Der 2.0 TFSI bleibt für die Situationen, in denen er wirklich gebraucht wird: lange Strecken, Autobahnfahrten und anspruchsvollere Einsätze, bei denen man die dynamischen Qualitäten nutzen möchte, die diese Varianten ebenfalls bieten.
Es ist nicht nur die Batterie: intelligente Energiebewirtschaftung
In den neuen e-hybrid Modellen setzt Audi zudem auf ein prädiktives Managementsystem, das Navigationsdaten, Streckenprofil und Verkehrssituation zusammenführt. Daraus leitet das System ab, wann der Elektromotor eingesetzt wird und wann der Verbrenner übernimmt.
Das Ziel ist klar definiert: den elektrischen Anteil so hoch wie möglich zu halten und gleichzeitig die Energierückgewinnung beim Bremsen und Verzögern zu optimieren.
Für die Person am Steuer läuft das weitgehend unmerklich ab. Wer jedoch genau auf die Betriebskosten achtet, sieht den Effekt deutlich: Im Alltag mehr Zeit im reinen E-Modus und weniger Kraftstoffverbrauch – besonders dann, wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden kann.
Damit handelt es sich nicht einfach um ein weiteres Plug-in-Hybridsystem mit grosser Batterie, wie es viele gibt. Das Konzept ist von Grund auf darauf ausgelegt, diese Batterie im Alltag tatsächlich auszuschöpfen, ohne dass der Fahrer irgendeine Form von manueller Steuerung übernehmen muss.
A5 Avant e-hybrid: die spannendste Balance
Innerhalb der Audi Modellfamilie nimmt der A5 Avant e-hybrid eine Schlüsselrolle ein. Er richtet sich an alle, die einen dynamischen und zugleich eleganten Kombi suchen.
Antriebseitig kombiniert er den 2.0 TFSI mit einem Elektromotor mit 105 kW (143 cv). Daraus resultieren 299 cv Systemleistung und 450 Nm. Zusätzlich gibt es eine stärkere Ausführung mit 367 cv und 500 Nm. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert die 299-cv-Version in 5,9s, die leistungsstärkere Variante in 5,1s.
Das Ganze kommt in einem Paket, das auch den Familienalltag abdeckt: Der Kofferraum bietet 361 Liter Ladevolumen (erweiterbar auf 1306 Liter).
Preislich startet das Modell in Portugal bei 62 500 euros für die quattro Version mit 299 cv – und liegt damit sogar unter der entsprechenden Diesel-Variante. Gerade für Firmenkundinnen und -kunden ist diese Positionierung ein relevanter Punkt. Die Version mit 367 cv beginnt bei 73 650 euros.
Gleiche technische Basis, unterschiedliche Profile
Der A6 Avant e-hybrid nutzt denselben technischen Ansatz, setzt die Schwerpunkte aber anders: mehr Raum und Komfort in einem höheren Segment. Die elektrische Reichweite liegt ebenfalls in der Grössenordnung um 100 km, angeboten werden wie beim A5 zwei Leistungsstufen (299 cv und 367 cv), ab 71 150 euros.
Der Q5 Sportback e-hybrid überträgt das Prinzip in die SUV-Welt. Er bleibt beim quattro Allradantrieb, wirkt auf der Strasse präsenter und bietet eine höhere Sitzposition. Die Preise beginnen bei 77 898 euros.
Das Steuerargument wiegt bei der Entscheidung
Für portugiesische Unternehmen (und ENIs) geht die Bewertung eines neuen Fahrzeugs deutlich über die technische Datenliste hinaus.
Unter Berücksichtigung des aktuell in Portugal geltenden Steuerrahmens profitieren Plug-in-Hybride von günstigeren Bedingungen als rein verbrennungsmotorische Modelle – insbesondere bei der Tributação Autónoma sowie durch die deutliche Reduktion (75%) der ISV. Zusätzlich besteht innerhalb der jeweils anwendbaren gesetzlichen Grenzen die Möglichkeit der IVA-Abzugsfähigkeit.
Im Vergleich zu gleichwertigen Diesel-Angeboten kann dieser steuerliche Unterschied die Total Cost of Ownership unmittelbar beeinflussen – vor allem, wenn das Fahrzeug im Alltag regelmässig elektrisch genutzt wird.
Für Privatpersonen ist die Logik eine andere, aber nicht weniger wichtig: weniger Ausgaben für Kraftstoff bei den täglichen Fahrten und zugleich die gleiche Freiheit, ohne komplexe Ladeplanung zu verreisen.
Konfiguration und Leasinglösungen
Die e-hybrid Palette ist ausserdem mit unterschiedlichen Finanzierungs- und Renting-Optionen erhältlich, die sowohl auf berufliche Profile als auch auf private Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Detaillierte Konditionen, Ausstattungs-Konfigurationen und Simulationen lassen sich direkt im offiziellen Konfigurator der Marke einsehen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!
Kommentar hinterlassen