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Volkswagen bringt diis Jahr 20 nei Modelle uf de Markt.

Weisser Volkswagen ID. Aero Elektro-Sportwagen in modernem Showroom mit Panoramafenstern und reflektierendem Boden.

O Jahr 2025 war für die Volkswagen Gruppe ein echter Härtetest: Der Nettogewinn ist beinahe um die Hälfte auf 6,9 Milliarden Euro eingebrochen – einer der tiefsten Werte der letzten zehn Jahre.

Doch wie man so sagt: Die beste Verteidigung ist der Angriff. Und bei der Volkswagen Gruppe heisst dieser Angriff eine breite Modelloffensive. Insgesamt sind bis Ende 2026 zwanzig Neuheiten bestätigt, die den Trend drehen und zugleich neue Kundinnen und Kunden gewinnen sollen.

Der Grund: Viele dieser Premieren sind in den jeweiligen Marken vollständig neue Angebote, andere sind neue Generationen bekannter Baureihen, und wieder andere bringen umfassende Updates/Facelifts aktueller Modelle. Das Spektrum ist entsprechend gross – passend zur Grösse des deutschen Konzerns: von einer neuen Generation elektrischer Kleinwagen über Luxus-SUV bis hin zu High-Performance-Modellen.

Einige Neuheiten wurden bereits teilweise oder vollständig gezeigt, und bis zur Enthüllung der übrigen dauert es nicht mehr lange. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, was beim deutschen Branchenriesen bis Ende dieses Jahres zu erwarten ist.

Volkswagen: ID. Polo, ID. Cross und das grosse Update-Jahr

Für die wichtigste Volumenmarke der Gruppe, Volkswagen, ist es ein entscheidendes Jahr. Kurz bevor steht die Vorstellung und Markteinführung des wohl am stärksten erwarteten Neuzugangs: des ID. Polo. Er ist ein weiterer Schritt in Richtung bezahlbare Elektromobilität und wird zur Einstiegsstufe in die Elektro-Welt von Volkswagen. Preislich soll es bei rund 25’000 Euro losgehen.

Der Name ist vertraut – doch mit dem Polo mit Verbrennungsmotor, den man seit Jahrzehnten kennt, hat der ID. Polo praktisch nichts gemeinsam, ausser dem Anspruch, in seiner Klasse zum Referenzmodell zu werden. Die finale Enthüllung ist für das Frühjahr angesetzt, gefahren sind wir ihn aber bereits. Hier sind unsere ersten Eindrücke.

Später im Jahr erhält der ID. Polo Gesellschaft vom ID. Cross, dem SUV-Pendant – auch dieses Modell konnten wir schon näher kennenlernen. Beide nutzen die gleiche technische Basis und teilen sich den Grossteil der Eckdaten: bei den Motoren – 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS), 155 kW (211 PS) – genauso wie bei den Batterien (37 kWh und 52 kWh). Der ID. Cross wird teurer sein, dennoch dürften die Einstiegspreise unter 30’000 Euro beginnen.

Eine Stufe höher innerhalb der ID-Familie stehen zudem tiefgreifende Modellpflegen für den ID.3 und den ID.4 an. Den Auftakt macht der ID.3: Er erhält bereits im April den Zusatz Neo in der Modellbezeichnung. Beim ID.4 ist eine umfassende Überarbeitung in Vorbereitung – inklusive einer möglichen Umbenennung in ID. Tiguan.

Abseits der Elektromodelle soll 2025 ausserdem ganz im Zeichen der zweiten Generation des Volkswagen T-Roc stehen. Das Modell ist bereits im Verkauf, und die Erwartungen sind hoch: Sein Vorgänger war in den letzten Jahren das meistverkaufte Volkswagen Modell in Europa. Entsprechend gross ist die Bedeutung dieses Fahrzeugs. Noch in diesem Jahr könnte zudem eine erstmals angebotene Hybridversion ohne Stecker (also ohne externes Laden) vorgestellt werden.

Wie bisher wird auch die zweite Generation des T-Roc im Autoeuropa-Werk in Palmela (Setúbal) produziert. Er ist ab 33’445 Euro erhältlich – vorerst allerdings nur mit mild-hybrid Antrieben.

Skoda: Epiq als E-Einstieg, Peaq als elektrisches SUV-Flaggschiff

Im Bereich der erschwinglichen Elektrofahrzeuge bringt Skoda in den kommenden Monaten den Skoda Epiq auf den Markt. Der B-SUV spielt eine Schlüsselrolle in der Elektrostrategie der tschechischen Marke – auch getragen vom Erfolg des Elroq, der aktuell das meistverkaufte Elektroauto Europas ist. Die Preise sollen sich um 25’000 Euro bewegen.

Am anderen Ende des Spektrums zielt der Skoda Peaq auf das obere Segment: Er wird das grösste elektrische SUV der Marke und bietet Platz für bis zu sieben Personen. Der Marktstart ist gegen Jahresende vorgesehen, die Weltpremiere soll jedoch bereits im Sommer stattfinden.

Audi: Q7/Q9, Q4 e-tron Update, A2 e-tron und RS-High-Performance

Bei Audi wird das Jahr besonders dicht gepackt. Erwartet werden eine neue Generation des Q7 sowie ein völlig neuer Q9 – beide mit mild-hybrid und Plug-in-Hybrid Antrieben. Der Q9 dürfte sich als neues Spitzenmodell der Marke mit den vier Ringen positionieren, nachdem der A8 kürzlich aus den Konfiguratoren verschwunden ist und derzeit kein Nachfolger in Sicht ist. Zusätzlich bekommt auch der Audi Q4 e-tron noch in diesem Jahr ein Update.

Ausserdem ist ein neues, elektrisches Einstiegsmodell geplant: der A2 e-tron. Die Enthüllung ist für Ende 2026 vorgesehen, der Verkaufsstart soll 2027 folgen.

Damit kehrt eine Bezeichnung in die Elektro-Ära zurück, die einst für technologische Innovation und Sparsamkeit stand – Vergleiche drängen sich entsprechend auf.

Und schliesslich gilt: Die RS-Modelle sollen ebenfalls ein besonders starkes Jahr erleben. Der RS 5 wurde bereits vorgestellt und ist das erste RS-Modell der Geschichte als Plug-in-Hybrid – der biturbo V6 bleibt dabei weiterhin an Bord. Lernen Sie ihn im Detail kennen:

Die gleiche Linie wird auch beim RS 6 Avant verfolgt: Er soll nicht auf den biturbo V8 verzichten und nimmt die mächtige BMW M5 Touring ins Visier.

SEAT und CUPRA: Raval als Elektro-Einstieg, Arona/Ibiza-Update und 48-V-Pläne

Den Abschluss der kompakten Elektro-Offensive innerhalb der Volkswagen Gruppe bildet der CUPRA Raval, der sich die technische Basis mit dem ID. Polo teilt. Er wird das günstigste Elektroauto der spanischen Marke, mit Einstiegspreisen ab 26’000 Euro. Die Enthüllung ist noch einige Monate entfernt.

Wie beim «Cousin» ID. Polo konnten wir auch den Raval bereits aus der Nähe anschauen und fahren. Hier sind unsere ersten Eindrücke:

SEAT wirkte zuletzt etwas «eingeschlafen», meldet sich nun aber mit Updates für Arona und Ibiza zurück. Beide sind bereits in Portugal erhältlich – zu Preisen ab 22’398 Euro beziehungsweise 19’339 Euro. Die grösste Neuerung kommt jedoch erst 2027: Dann sollen beide Modelle erstmals 48-V mild-hybrid Antriebe erhalten.

Porsche: Cayenne Electric und elektrische 718 Boxster/Cayman trotz Gegenwind

Porsche steckt in einer schwierigen Phase – 2025 standen mehrere Kennzahlen im roten Bereich – und ein Plan zur Trendwende ist bereits angelaufen. Auch wenn diese Kurskorrektur einen Schritt zurück bei den Elektro-Ambitionen bedeutet, wird 2026 von der Einführung zweier neuer Elektro-Modelle geprägt sein.

Das erste ist der Cayenne Electric: Er wurde im vergangenen Jahr gezeigt, Bestellungen sind bereits möglich, und die Auslieferungen sollen im zweiten Halbjahr starten. Es ist der erste Cayenne, der vollständig elektrisch fährt – und zugleich der stärkste Porsche in Serienproduktion überhaupt. Die Leistungsspanne reicht von 325 kW (442 PS) bis zu 850 kW (1156 PS) beim Cayenne Turbo Electric.

Die zweite Neuheit sind die elektrischen Porsche 718 Boxster und Cayman. Nachdem Gerüchte zeitweise auf eine mögliche Streichung der Sportwagen hindeuteten, tauchen sie nun in der Neuheitenliste der deutschen Gruppe für 2026 auf. Zusätzlichen Nachdruck bekam diese Bestätigung jüngst durch Aussagen des CEO von Porsche Australien, Daniel Schmollinger.

Bentley und Lamborghini: erster Bentley-Stromer und Urus SE Performante

Auch bei Bentley steht der Einstieg in die Elektrowelt an: Noch in diesem Jahr soll der erste vollelektrische Bentley überhaupt vorgestellt werden – vorläufig ist er nur als Urban SUV bekannt. Der Name sollte allerdings nicht in die Irre führen: Das Modell dürfte in etwa so gross ausfallen wie der Cayenne Electric und mit ihm auch die technische Basis teilen. Die Enthüllung erfolgt 2026, der Marktstart dürfte jedoch nicht vor 2027 stattfinden. Alles, was wir bereits wissen:

Den Schlusspunkt dieser Neuheitenliste der Volkswagen Gruppe für 2026 setzt Mitte Jahr der Lamborghini Urus SE Performante. Wie die Bezeichnung andeutet, wird es die leistungsstärkste Variante des italienischen Super-SUV sein. Der aktuelle Urus liefert bereits 800 PS Systemleistung … wie weit wird der Performante darüber hinausgehen?

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